Those were the days of our lives

The first steps


left to right: Andy, Thomas, Peter, Alex

Da wir es ganz nett finden, die Möglichkeit zu schaffen, mehr von einer Band zu erfahren, gibt es in dieser Sektion einen kleinen geschichtlichen Abriss der Entstehung und des Weges, den wir zurück gelegt haben.

Es war einmal … … im Januar 2006 … drei Tage vor Andys Abschlussprüfung als Technischer Zeichner … wir schauen in Andys Zimmer, da er sicherlich dabei ist, seine umfangreichen Ordner voller Theorie zu verinnerlichen … doch wo ist Andy?

Zur gleichen Zeit in einer Kulmbacher Kneipe: Andy sitzt mit einem Musiker namens Peter an einem Bartisch bei ein paar Bier und beide philosophieren über die marode Coverrockszene Oberfrankens, welche sich lediglich in Party und Heavy aufzuteilen scheint.

Wie in einem Rausch kam ihnen wohl zeitgleich die Idee, doch einfach eine Band zu gründen und alles besser und toller zu machen. Sie gründen eine Band, die das spielt, an das sich keine andere Band herantraut … sie bestellen einen Zettel und einen Stift und die ersten Konzepte und Songvorschläge von Pink Cream 69, Queen, Guns n‘ Roses, Poison, Queensryche, Bonfire, Gotthard und Bon Jovi werden notiert … die Geschichte beginnt im Januar 2006 …

2006: Die Band wird durch Andy und Peter in einer Kneipe gegründet und die ersten Annoncen für Thomann wurden entworfen. Das Konzept: das alte 80er Zeug spielen, das kein Mensch mehr kennt, um es wieder bekannter zu machen und eventuell in eine Kerbe zu hauen, die von keiner anderen Band getroffen wird.

Die Traumbesetzung: Sänger, zwei Gitarristen (sind ja schon da), ein Keyboarder, ein Bassist, ein Drummer … wer meldet sich auf die erste Anzeige? Genau! Eine Sängerin !!! Aus einer Not heraus und aus Mangel an Alternativen blieb unseren sympathischen Protagonisten nichts anders übrig, als das Mädel namens Julia einzuladen und mit ihr das Projekt „Band“ zu starten. Die regelmäßigen Proben starteten hiermit. Schon bald fiel Julia ein, dass sie noch einen Bassisten kennt, den sie auch recht bald mitbrachte. Hierbei handelte es sich auch gleichzeitig um unseren ersten Basser namens Alex … und hier muss erwähnt werden, dass sein Weggang, der später natürlich nochmal erwähnt wird, ein sehr großer musikalischer und vor allem menschlicher Verlust für die Band bedeutete. Doch gehen wir weiter in der Geschichte … Adrenalize war nun zu viert … für effektive Proben fehlte noch ein wesentliches Instrument … ein Schlagzeug. Und wie immer konnten man sich auf Julia verlassen, die durch eine Thomann Anzeige fündig wurde und den besonders redseligen und gutmütigen Thomas anschleppte … seines Zeichens ein begeisterter Metal-Drummer, der ab der ersten Probe einen gehörigen Lautstärke-Schub mitbrachte. Instrumental konnte es losgehen … doch mit der Zeit wurde immer deutlicher, dass man sich sehr weit vom ursprünglichen Konzept wegbewegt, da für eigentlich jedes Lied die männliche Stimme fehlte. Zu allem Überfluss musste Julia leider zeitlich bedingt aufhören und Adrenalize war folglich wieder zu viert und hatte keine Stimme mehr …

Aus einer Not heraus hat Peter versucht, zumindest einen stimmlichen Beitrag zu leisten. Als er mal wieder stimmlich erschöpft war (es waren sehr anspruchsvolle Lieder im Set), ergriff Andy die Chance und sang ins Mikro zu 18 & life … erstaunlicherweise (ohne gesangliche Erfahrung) war es dann ehrfürchtig still und aus einer Mischung aus Begeisterung und Erleichterung wurde er von seinen Bandkollegen dazu überredet, ab dem Tage den Gesang zu übernehmen. Nun war Adrenalize instrumental eine gut eingespielte Band mit einer Stimme. Es konnte also richtig losgehen … die Proben liefen an und es wurde immer besser. Doch eine Kleinigkeit fehlte noch … bisher hatte Adrenalize noch gar keinen Bandnamen. Also wurde jedes Bandmitglied gebeten, sich daheim in einer Woche Gedanken zu machen wegen Vorschlägen. Andy hatte dann den Vorschlag des immer noch anhaltenden Namens: Adrenalize! Entsprungen aus einer Durchsicht der Plattencover. Da fiel ihm doch einfach so das alte Album von Def Leppard in die Hände. Aus einer Mischung aus Begeisterung und einem Mangel an besseren Vorschlägen war der Bandname also erstellt. Den Schriftzug skizzierte Andy im Büro aus einem kreativen Moment heraus. Diese Skizze wurde dank Alex auch schon bald auf einem großen Banner verewigt, das man immer noch bei unseren Auftritten bestaunen kann.

The first gig


Wernstein August 2006

Schon bald kam der erste Auftritt als Vorband beim Schlossfest in Wernstein … das war August 2006 … etwa zwei Monate nachdem Andy mit dem Singen angefangen habe. Alle vier waren wahnsinnig aufgeregt. Der erste Auftritt … Es wurde geprobt und geprobt an etwa 15 Songs und mit einem Wechselbad an Gefühlen und einer Grundnaivität, wie man sie eben bei einem ersten Schritt in ein fremdes Gewässer hat, rollten Adrenalize mit ihrem Equipment und ihrem noch zuvor erstellten Banner in Wernstein ein und bauten zusammen mit der Hauptband Roxwell auf. Am schlimmsten ist doch immer die Wartezeit … man hat aufgebaut … der Soundcheck wurde durchgeführt und es hat alles geklappt … ab da wird jede einzelne Minute zur Qual … die Anspannung erzeugt doch innerlich eine gewisse Aggressivität … man geht nochmal jeden Song und jede Schwachstelle durch … in einem Mix aus Hoffnung und Chaostheorie macht man sich nun Gedanken um den Gig … für eine Stunde so eine Aufregung … die Zeit ist gekommen … es ist 20 Uhr … die Band steht hinter der Bühne wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen und dann wird einem gesagt, dass noch nicht genug Leute da sind und dass es eine halbe Stunde später losgehen soll … AHH!!! … Aber auch das kriegt man irgendwie …

Ok … Man hat es geschafft … nun darf die Band wirklich auf die Bühne … Musik und Licht werden heruntergefahren … man steht zusammen und wünscht sich gegenseitig Glück … mit gesenktem Haupt geht es auf die Bühne … man will ja irgendwie cool und ruhig wirken … die Instrumente sind am jeweiligen Musiker dran … man schaut sich an … es soll losgehen … dem Drummer wird ein Zeichen gegeben … mit Kopftuch und Sonnenbrille versucht auch er seine hohe Nervosität zu verbergen … wieso sind da so wenige Leute und wieso stehen alle so weit weg ? Dieser Schloßplatz ist schon wahnsinnig groß für ca. 30 Leute … 30 Leute? Wieso macht sich dann überhaupt jemand ins Hemd? Egal … Thomas zählt ein und das Riff des ersten Songs erklingt … Tyketto – Forever young … kennt doch kein Schwein … egal … es wurde ganz gut gespielt. Wahrscheinlich war es der beste Song am Abend … die schweren Songs kamen erst noch … Insgesamt war es aber ganz ok für den allerersten Auftritt. Es wurde sogar nach Zugabe gerufen, weswegen man noch Mötley Crüe – Kickstart my heart ausgepackt hat. Doch das war wirklich nicht gut … egal … vorbei … den Leuten hat es ganz gut gefallen. Es war keine Offenbarung, aber der erste Gig wurde gespielt!!! Yeah! Nun beginnt die schönste Phase des Abends … man klaut der Hauptband während ihrem Gig ihren Whiskey, geht durch die „Menschenmenge“ und diskutiert über den Auftritt. Diese Entspannung ist unbeschreiblich und tut wahnsinnig gut. Nach dem Gig der Hauptband wurde abgebaut und der Abend war vorbei. Nach einer nachträglichen Bandanalyse begann der Probenalltag wieder. Es wurden Songs verbessert, ausgetauscht und es wurde weiter geübt.

The first headlining gig


Utah November 2006

Die Band wurde besser und mutiger. So fanden neben Beat it (Michael Jackson), auch noch weiter Songs von Skid Row, Bon Jovi und Mötley Crüe ins Programm, sowie ein paar Evergreens, die noch eine bedeutende Rolle spielen sollten. Der unbedingte Wunsch nach einem nächsten Auftritt wurde gestillt, als bekannt wurde, dass in Kulmbach im Herbst 2006 ein Kneipenfestival stattfinden sollte, für das sich die Protagonisten auch nach eindringlichen Gesprächen mit dem Utah Wirt Buffy (zu der Zeit) qualifizierten … der Auftritt rückte näher und näher und Adrenalize wurde immer nervöser, da für ein abendfüllendes Programm zu wenig Songs vorhanden waren. Glücklicherweise gab es ja Laufpublikum, so dass sie sich Redundanzen erlauben konnten … das Set wurde einfach zweimal in leicht veränderter Struktur gespielt … niemand hat sich beschwert … doch wer beschwert sich heutzutage schon?
Nachdem die vier Musiker im letzten Eck fast aufeinander standen vor Platzmangel, konnte es auch schon losgehen mit dem Projekt „2. Auftritt“. Es war ein ordentlicher Gig mit vielen Erkenntnissen, Höhen und Tiefen. Beispielsweise wurde durch Gespräche am Ende bewusste, dass es wohl falsch ist, viel Zeit in Songs wie Life goes on (Poison) zu investieren, die kein Normalsterblicher kennt. Solche Songs kriegen, auch wenn sie noch so gut gespielt werden und auch wenn es noch so gute Songs sind, einfach nur einen Höflichkeitsapplaus … wohingegen ein verhunztes Here I go again (Whitesnake) als einer der besten Songs des Abends betitelt worden sind. Aller Anfang ist schwer und um Underground im 21. Jahrhundert an den Mann zu bringen, braucht es einfach Willenskraft und Geduld. Der Lohn für diese Mühen wurde später noch oft geerntet.
Nach fast fünf Stunden Rock n‘ Roll, einem geilem Publikum und viel Übung ging mit der Abschlusshymne von Mark 1, Rodeo (Mötley Crüe), aber Abend zu Ende … alle beteiligten konnten mit einem guten Auftritt zufrieden sein, welcher von der Tatsache ablenkte, dass der Herr Wirt der Band noch eine Getränkerechnung von über 200 Euro aufbrummen wollte, welche niemals stimmen konnte … die Band zahlte nicht, wartete und genoss den Augenblick des Untergangs dieser Lokalität. Gerechtigkeit scheint trotzdem zu siegen.

Knock em dead kid


JUZ Kulmbach Dezember 2006

Schon bald nach der Utah-Erfahrung in Kulmbach ereilte Adrenalize das Kapitel „Raylight“ mit zwei Gigs mit einer Band, die Adrenalize aufgrund einer zu dünnen Setliste bei zwei Auftritten unterstützen sollten.

Neben einen Abschlussgig für das Jahr 2006 im Dezember im JUZ Kulmbach, der schon aufgrund der Lokalität nicht viele Besucher lockte, gab es noch einen größeren Auftritt bei der katschenreuther Winterkerwa.
Im JUZ war es insgesamt wieder ein weiterer Schritt einer absolut eingespielten Band, die instrumental und auch gesanglich immer besser wurde.

Leider wurde diese Kerwa besonders überschattet durch Streitigkeiten mit der Partnerband vom JUZ, so dass die Stimmung eher zum Schneiden untereinander war. Dennoch war es eine reiche Erfahrung, vor diesen vielen Leuten zu spielen, was besuchertechnisch bis dato wohl auch den Höhepunkt darstellt.

Highlander – The Irish rover


Highlander Kulmbach März 2007

Der nächste Gig ließ auch nicht lange auf sich warten. Adrenalize fragte im Irish Pub Highlander in Untersteinach an und war auch schon erfolgreich, da der Wirt schon von dieser Band gehört hatte und gleich offen war, sie zu buchen. Gesagt getan. Im März 2007 rollten Adrenalize mit ihrem Mischer Mitsch dort an, bauten auf und hatten qualitativ wohl den besten und leider auch den letzten Gig in dieser Besetzung. Dort wurde auch zum ersten Mal eine Unplugged Runde gespielt …

Danach ließen die Meinungsverschiedenheiten unter den Bandmitgliedern und der drohende Wegfall des Bassisten Alex, welcher berufsmäßig ein paar Monate später nach Oberbayern gehen sollte eine unschöne Dynamik entstehen. Man wollte sich qualitativ noch weiter verstärken, so dass ein fester Sänger gefunden werden sollte, der auch ein paar Male auf einer Probe war und eher geteilte Meinungen entstehen ließ. Und schon bald danach hat die musikalische Entfremdung Peter dazu bewegt, der Band den Rücken zu kehren und damit die erste Besetzung offiziell zu begraben, da es auch keinen Sinn mehr machte, mit Alex die letzten zwei Monate einen Neuanfang zu gestalten.
Übrig blieben letztendlich Thomas und Andy, welche sich nach einiger Zeit auch wieder zu zweit trafen, um musikalisch nicht einzurosten. Es wurde letztendlich beschlossen, neue Musiker zu suchen …

Adrenalize Mark 2: The show must go on


Christoph, Andy, Andy, Thorsten, Thomas

Nach dem Beschluss fanden sich auch gleich die ersten Musiker und nach Ausflügen in härtere Regionen und verschiedenen Ansichten über die Zukunft dieser Band, blieben ein weiterer Gitarrist namens Andy, sowie der Basser Christoph an Bord. Nach vielen chaotischen Proben, einem Proberaum-Umzug und Organisationen von Equipment fand sich auch ein Solo-Gitarrist namens Thorsten, sowie der Sänger Stephan. Adrenalize ist also zu einem Sextett angewachsen mit Andy und Stephan als Gesangsduo, zwei Gitarristen, einem Bassisten und einem Schlagzeuger. Das bedeutete vor allem viel Lautstärke und eine wichtige Phase in der Band, in der angefangen wurde, Songs aufzunehmen und an Qualität zu feilen. Doch blieb dieser Glanz nicht lange bestehen, so dass ein Vorbandauftritt vor Dark n‘ Dusty im Sommer 2008 den Höhepunkt dieser Besetzung darstellte. Musikalische und soziale Differenzen brachten erneut einen Bruch in dieses hart aufgebaute Gebilde. Man hat sich also von Thomas und Andy (der Gitarrist) getrennt. Andy (der Sänger) hat sich wieder die Gitarre geschnappt und mit Markus fand man einen qualitativ hochwertigen Schlagzeuger.

Adrenalize Mark 3: Cat scratch fever


Thorsten, Stephan, Andy, Markus, Christoph

„Adrenalize Mark 3“ war also die nächste Besetzung, in der die Band aufgrund von viel Ehrgeiz einen weiteren Qualitätslevel erreicht hat. Doch auch diese Freude währte nicht lange, als fest stand, dass Christoph durch einen Umzug die Band verlassen musste. Davor konnte man glücklicherweise noch einen Auftritt im Highlander spielen und überzeugen mit einer klaren Linie in der Setliste und versierten Musikern, die als Band reibungslos funktionierten. Leider brachte der erneute Bruch Mitte des Jahres 2009 auch den Ausstieg von Thorsten mit sich, was eine lange Suche nach Musikern und Musikstil nach sich zog.

Adrenalize Mark 4: It’s a long way to the top, if you wanna Rock n‘ Roll(?)


Andy, Melvin, Stephan, Ann-Kathrin, Markus, David

Über zwei Jahre dauerte die Leidensphase in der Band, die man am besten unter „Adrenalize Mark 4“ abhaken kann. Stephan musste aufgrund eines fehlenden Bassistens und nach vielen erfolglosen Castings öfter an diesem Instrument aushelfen, um Proben überhaupt möglich zu machen. Des Weiteren gab es weiblichen Zuwachs an der Stimme durch Ann Kathrin. Musiker kamen und gingen, so dass man im Sommer 2010 nochmal einen Auftritt beim Hollfelder Altstadtfest spielen konnte, mit der Hilfe von Christoph und Thorsten als Gastmusiker. Der normale Probenalltag kam erst wieder auf, als schließlich David Ende 2010 zu uns stieß und wir kurzzeitig durch Melvin von MiFisto einen weiteren Gitarristen in der Band begrüßen konnten. In dieser recht wackligen Besetzung hat man es 2011 zu einem kleinen Auftritt beim Maisels Covercontest gebracht. Doch wie bei den letzten Auftritten, gab es auch hier wieder einen Bruch innerhalb der Band, der nicht zuletzt an unterschiedlichen Auffassungen in Bezug auf musikalische Ausrichtung und Außendarstellung aufkam. Dieser Bruch brachte letztendlich Stephan und Ann-Kathrin zu dem Entschluss, aus der Band auszusteigen. Als Trio begann man wieder mit den Proben (Andy, David und Markus).

Adrenalize Mark 5: Back to the roots


Michael, David, Markus, Andy

Die anfängliche Depression unter dem Trio wich sehr schnell, als man erkannte, dass der chaotische Sturm der letzten Jahre vorüber ist und man nun befreit und konzentrieren proben konnte. Mit Michael hat man einen passenden Gitarristen gefunden, der genau in das gewünschte Konzept passt. Als Quartett hatte nun jeder nur die gleiche Musik im Sinn und man hat außerordentlich schnell genug Songs eingespielt, um auch schon bald Anfang 2012 kurzfristig im Jugendzentrum Kulmbach zu spielen. Aufnahmen von diesem Auftritt gibt es unter „Music“. Durch den Abgang der beiden Sänger war Andy wieder, wie in der ersten Besetzung, als Lead-Sänger tätig und das konzentrierte und phänomenale Arbeiten ging weiter.
Eigentlich hätte man im Sommer im Freibad Kulmbach einen Auftritt gehabt, doch das Wetter hat der Band einen Strich durch die Rechnung gemacht. Übrig blieb ein Privatgig vor Freunden, der aber auch als kleiner Auftritt gezählt wird. Im August hatte das Quartett einen Gig bei der Zultenberger Kerwa. Auch hier hat das Pech etwas mitgespielt, da Andy durch eine Mandelentzündung gehemmt war. Doch unter Anstrengung wurde der Auftritt trotzdem gut gespielt.
Ein weiteres Highlight dieser Besetzung war das Wochenende im Studio bei Rimshot Records. Das Ergebnis ist ebenfalls unter „Music“ zu finden. Dann kam auch schon der absehbare Abschied vom Bassisten David, der durch einen Umzug nach Berlin die Band leider verlassen musste.
Als Abschiedsgig gab es noch auf privater Bühne vor geladenen Gästen einen ordentlichen und emotionalen Auftritt. Doch Wiedersehen macht Freude, in doppelter Hinsicht …

Adrenalize Mark 6: I remember you!!!


Christoph, Markus, Andy, Michael

Anfängliche Bassisten-Castings brachten wieder nicht den gewünschten Erfolg und so langsam kam die Angst, dieses schön aufgebaute Gebilde wieder in Trümmern zu sehen. Jedoch hat sich still und heimlich Christoph wieder in die Heimat begeben und relativ schnell ließ er sich davon überzeugen, dass Adrenalize die einzig wahre Band für ihn ist und er doch auf jeden Fall wieder dabei sein muss.
Leider konnte er bei dem Nepomuk Gig nicht dabei sein. Doch um auf das weitere Wiedersehen einzugehen: David ist kurzerhand von Berlin gekommen und konnte glücklicherweise bei einem im Nachhinein hervorragenden Auftritt aushelfen.

Der Nepomuk Gig brachte uns für die nächsten zwei Jahre ein weiteres Bandmitglied, das uns tatkräftig unterstützte: die Ute! Sie war für den Backgroundgesang zuständig und hat uns beim Neuaufbau nach Davids Ausstieg geholfen. Jedoch erkannte man nach einiger Zeit, dass diese Konstellation nicht unbedingt passte, so dass man sich wieder von ihr trennte. Dennoch danken wir Ute für die gute Zusammenarbeit bis ins Jahr 2015 hinein. Ihr könnt sie noch auf zahlreichen Livemitschnitten sehen in unseren Youtube Kanal!

Adrenalize – The 1st Album


Album Cover

2015 war ein Jahr, das voller Auftritte und Arbeit für die Band steckte. Die erste Hälfte wurde das erste Album mit eigenem Material aufgenommen und es wurde alles daran gesetzt, dass das Projekt noch im gleichen Jahr das Tageslicht erblickt.

Das Baby trägt den gleichen Namen wie die Band und wird hoffentlich in vielen Kreisen zu einem beliebten Soundtrack werden. Hört rein und holt Euch ein Exemplar :)

Wir werden auch weiter für Euch da sein!

Andy, Micha, Christoph, Markus